Am Montag, 07. Oktober fuhren wir nach einer kurzen Joggingrunde, einem Frühstück im Camper drin weiter in Richtung Lagos. Wir fuhren einer super schönen Küstenstrasse entlang bis Luz. Wir waren uns für einmal überhaupt nicht einig, wo wir die nächste Nacht verbringen wollten. Ich und die Kids wollten auf einen Camping (leider sind die alle etwas im Landesinnere) und Katja wollte unbedingt wild an der Küste. Wir wollten aber auf keinen Fall mehr im Camper essen müssen und überstimmten Katja. In Espiche fanden wir einen 1. Klasse Campingpatz Yelloh. Dieser war mit allem ausgestattet, was es braucht. Kurz nach Ankunft ging es ab in den Pool, wo wir mehr oder weniger den ganzen Nami verbrachten. Die Kids wollten zudem am Kinderprogramm von 14 bis 16 Uhr teilnehmen. Nach der Rückkehr meinten sie aber, dass es eher langweilig war. Um 18 Uhr durften wir einen Welcome-Dring geniessen und danach schlemmerten wir am Buffet des Campingrestaurant ausgiebig. Es war ein uh fein sortiertes Buffet, mit allem was das Herz begehrt. Mit vollen Mägen ging es dann ab ins Bett.
Am Dienstag morgen gingen die Kids nochmals in den Pool und wir machten unseren Camper reisefertig. Heute stand das Städtchen Lagos auf dem Programm. Das Städtchen, das früher das Zentrum für den Handel zwischen Afrika und Portugal war, war sehr einladend und gemütlich. Die Altstadt ist immer noch von einer sehr gut erhaltenen Stadtmauer umgeben. Nach einem gemütlichen Mittagessen auf dem Kirchenplatz mit Strassenmusikunterhaltung, schlenderten wir durch die Innenstadt. Für Alessia fanden wir in einem coolen Laden neue Badekleider und Gianluca und ich kriegten beim Barbiere eine neue Frisur.
Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter nach Alvor, wo wir einen sehr gemütlichen Campingplatz auf einer Anhöhe fanden. Auf diesem Platz werden wir wahrscheinlich die nächsten 3 Nächte bleiben und von hier aus Tagesausflüge in die Umgebung starten.
Am Mittwoch war Kids-Day angesagt. Wir fuhren nach Lagoa ins Slide and Splash. Eine riesige Anlage mit verschiedensten Rutschbahnen. Am spektakulärsten war die Big Wave. Man wurde durch ein grosses Rohr in einen riesigen Trichter geschleudert und von da aus wieder in ein grosses Rohr. Um alle Rutschbahnen zu absolvieren, brauchten wir fast 2.5 Stunden. Katja wollte dieses Spektakel nicht miterleben und verbrachte den Tag im Städtchen und am langen Sandstrand von Alvor.
Am Abend genossen wir auf unsere Camping ein feines Glas Wein und nicht spät (wen wunderts) waren wir alle im Bett.

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